Veranstaltung: Das Hufeisenmodell im Zeichen der Empirie

Untersuchungen zu menschenfeindlichen Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft
Vortrag im Rahmen der Reihe
 
  
 
Referentin: Kathleen Pöge (Universität Leipzig)
Donnerstag, 5. August, 19.00 Uhr
TU Chemnitz, Raum 2/B101
 
Dass Rassismus, Antisemitismus und andere neonazistische Einstellungen nur in sozialen Randgruppen vorzufinden sind und damit kein Problem in der bürgerlichen Mitte darstel-len, war nicht nur lange Zeit politische Doktrin in Sachsen, sondern wird ebenso durch eine vielfach zitierte Extremismusformel suggeriert.
 
Von der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden seit 2006 insgesamt drei Studien an der Universität Leipzig in Auftrag gegeben, welche u.a. rassistische, antisemitische und antidemokratische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung untersuchten. Neben den weithin beachteten Ergebnissen, dass sich solche Einstellungsmuster teilweise bei über 50 Prozent der Befragten zeigten, wurden ebenfalls Prozesse untersucht, wie Personen bestimmte Einstellungen ausbilden. Kathleen Pöge von der Uni Leipzig wird die Studie "Ein Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland" vorstellen, die als Diskussionsgrundlage dienen soll. 
 
 
 
 
 
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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