RECHTS ROCKT SACHSEN

Veranstaltunghinweis vom Bildungskollektiv Chemnitz

 

FR. 11.06.2010 – 15:00 UHR – MEDIENCAFÉ „M54“ IM AJZ Ausstellungseröffnung
mit einführendem Vortrag durch den AKUBIZ e.V. Pirna


FR. 11.06.2010 BIS FR. 25.06.2010 IM AJZ AUSSTELLUNG RECHTS ROCKT SACHSEN


Sachsen ist eines der Bundesländer, in welchem neonazistische Strukturen und
Organisationen besonders ausgeprägt verankert sind. Damit einher geht eine
fast flächendeckend vorhandene neonazistische Jugendkultur, die sich aus
verschiedenen Momenten wie Musik und Bekleidung, Fanzines, einer Vielzahl
von Bands und stattfindenden Konzerten, aber auch aus Kameradschaften und
Zusammenschlüsse gespeist. Die Bewegung von Jugendlichen und Erwachsenen ist
durch eine starke Dynamik und Ausdifferenziertheit gekennzeichnet und wird
aufgrund ihres Charakters als soziale Bewegung charakterisiert. 
Häufig herrscht noch ein hohes Maß an Unwissen über konkrete Zusammenhänge
und aktuelle Entwicklungen. Gerade Jugendliche, aber auch die mit ihnen
zusammenarbeiten, als LehrerInnen, SozialarbeiterInnen usw. benötigen
derartige Informationen, um sich selbst stark gegen solche
menschenverachtenden Beeinflussungen zu machen.
Herausgegeben vom AKuBiZ e.V. und dem a.l.i.a.s. Dresden.
http://rechts-rockt-sachsen.kulturhaus-pirna.de/ 
 
DIE. 22.06.2010 – 18:30 UHR – MEDIENCAFE „M54“ IM AJZ FILMVORFÜHRUNG UND
DISKUSSION IM RAHMEN DER AUSSTELLUNG „RECHTS ROCKT SACHSEN“

 
„AUF DEN ZWEITEN BLICK – EINE DOKUMENTATION ÜBER RECHTSEXTREMISMUS IN
CHEMNITZ“

Aus Anlass neonazistischer Vorfälle in Chemnitz schlossen sich
2006 mehrere Schülerinnen und Schüler zusammen, um eine Dokumentation zu
drehen. Zur gleichen Zeit fand eine Demonstration der Kampagne „Schöner
Leben ohne Nazi-Läden“ statt. Diese wollte die öffentliche Aufmerksamkeit
auf die rechten Labels und Vertriebsstrukturen in Sachsen und vor allem in
Chemnitz zu richten. Der Film spiegelt Ausschnitte der Jahre 2006 und 2007
wider. Die Interviewpartner geben Einblicke in persönliche Erfahrungen sowie
in Strukturen und Entwicklungen der Stadt hinsichtlich der rechten Szene.
Ein Film der Filmwerkstatt Chemnitz, gefördert durch den LAP.
http://www.filmwerkstatt.de/aktuell/fw_aktuell_start_01.php
 
 
„VOGTLAND: DIE TRAGÖDIE DER PROVINZ“


Das Vogtland, ein Gebiet, das Teile der Bundesländer Bayern, Thüringen und
Sachsen umfasst, ist nicht besonders bekannt. Noch heute leben die Städte in
der Region vom Ruf längst vergangener Zeiten. Viel ist vom alten Glanz der
einstmals durch Industrie und Kultur geprägten Gegend nicht übrig geblieben.
Im thüringischen und sächsischen Vogtland existieren nationalistische und
demokratiefeindliche Strukturen, die es geschafft haben, Angsträume für
Andersdenkende zu etablieren. Menschen, die sich gegen Neonazis engagieren,
sehen sich oft mit einer erkenntnisresistenten Öffentlichkeit konfrontiert.
Die Angst, Opfer rechter Gewalt zu werden, gehört für viele zum Alltag. Ein
Film von Maik Baumgärtner (freier Journalist, u.a. npd-blog.info) und Ralf
Zimmermann.
Anschließend Diskussion u.a. mit den FilmemacherInnen und Renè Weber
(m.o.v.e.-Menschen ohne Vorurteil erreichen).
http://www.move-vogtland.de/
http://www.maikbaumgaertner.de/
http://www.liberama.de/dietragoediederprovinz 

 
Veranstaltungen des Archivs der sozialen Bewegungen „SERO“ im AJZ Chemnitz,
gefördert durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der
Stadt Chemnitz. Mit freundlicher Unterstützung von "Mut vor Ort" der
AGJF-Sachsen e.V.
http://www.ajz.de

 

    

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