Proteste gegen Kürzungen

Infos des derzeitige Stands der
"Anti-Kürzungs-Bewegung"

von André Schnabel (Bezirksjugendsekretär der DGB-Jugend)

 „Angeregt“
durch die Spar- und Kürzungspolitik der Sächsischen Staatsregierung gab
und
gibt es Bemühungen von zahlreichen Organisationen, Verbänden und
Parteien, sich
zu einem Bündnis zusammenzuschließen. Jugendverbände sind im April
bereits
voran gegangen und haben ihren Unmut vorm Landtag kundgetan. Das reicht
natürlich nicht aus. Eine Gegenbewegung gegen die derzeitige unsoziale
Politik
in Sachsen muss von Vielen mitgetragen werden. Gewerkschaften, Jugend-
und
Wohlfahrtsverbände, Studierende, PolizistInnen, LehrerInnen, auch die
Kirchen
müssen zusammenkommen und klar formulieren, dass sie sich eine andere
Politik
in Sachsen vorstellen.

Ursächlich
haben sich in Leipzig und in Dresden Menschen zusammengefunden, die
eben
beschriebenes Ziel vor Augen haben. Sie haben sich „vereint“ und
herausgekommen ist der Aufruf zur Gründung eines Bündnisses mit dem
Namen „Zukunft und Zusammenhalt –
Das Bündnis für ein
soziales Sachsen"
. Am 27.05.2010, 17.00 Uhr wurde das
Bündnis in
der Evangelischen Hochschule Dresden aus der Taufe gehoben.
Ein
solches Bündnis lebt von der Vielzahl der AkteurInnen, die es unterstützen.
Ab 27.05.2010
wird es auch eine aktuelle Homepage geben mit der Möglichkeit
UnterstützerIn
zu werden.

Wie
bereits beschrieben, gab es anfänglich zwei Gruppen, die das gleiche
Ziel
verfolgen. Die Leipziger Gruppe (Studierende, GewerkschafterInnen,
VertreterInnen
von Wohlfahrts- und Jugendverbänden) hat bereits eine Großdemo am 16.06.10 in Dresden
geplant. Unter der
Überschrift „Wir sind mehr wert!“
soll die
aktuelle Landtagsdebatte genutzt werden, um erneut den Protest gegen
die
Kürzungspolitik des Freistaates deutlich zu machen. Nach bisherigen
Planungen soll
es drei Demonstrationszüge geben, die dann gemeinsam ab 17.00 Uhr zu
einer
Kundgebung vor dem Landtag zusammentreffen.


 

 


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