Deutsche Zustände

Vortrag und Diskussion mit Daniela Krause

Dienstag | 20.03.2012 | 19:00 Uhr | Volkshochschule im TIETZ Veranstaltungssaal | Eintritt frei 

Die Volkshochschule stellt am 20.03.2012 um 19 Uhr in ihrer Reihe „KONTROVERS“, die sie gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und der Friedrich-Ebert-Stiftung durchführt, die Langzeitstudie zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ vor.

Die Soziologin Daniela Krause von der Universität Bielefeld berichtet über den Abschluss der international beachteten Studie „Deutsche Zustände“, die menschenverachtendes Verhalten in Deutschland untersuchte. Dabei spielten Ausgrenzungsmechanismen wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit genauso eine Rolle, wie die Abwertung von Langzeitarbeitslosen oder die rohe Bürgerlichkeit, die für Ihre Etabliertenvorrechte kämpft.

Die seit 2002 durchgeführte Langzeitstudie zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ fragt nach den Einstellungen der Mehrheitsbevölkerung gegenüber verschiedensten Minderheiten. Seismographisch dokumentieren die zur Studie erschienenen Bände „Deutsche Zustände“ die Ängste der Menschen, ihre Einstellung gegenüber schwachen Gruppen und der Demokratie.

Es ist an der Zeit Bilanz zu ziehen.

Daniela Krause ist Diplom-Soziologin und lehrt am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld.

 

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